kartoffeln

Erdäpfel

Kartoffel [Solanum tuberosum]

Aufgrund des Sortenreichtums – Früh- bis Späterdäpfel – sind Erdäpfel ganzjährig erhältlich.

Erdäpfel haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Das in ihnen vorkommende Eiweiß hat eine sehr gute Aminosäuren-Zusammensetzung. Durch seine hohe biologische Wertigkeit ist es für die Ernährung des Menschen besonders wertvoll .

Pflanzenkunde

Erdäpfel gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch Tomate und Paprika zählen.

Die Staude kann bis zu einem Meter hoch wachsen und hat zahlreiche Blüten. Die Blütenfarbe reicht von weiß bis violett. Die oberirdischen, aus der Blüte gebildeten Beeren sind nicht genießbar. Die Knollen sind die verdickten Enden unterirdischer Sprossen und dienen der Pflanze als Nährstoffspeicher. Sie sind besonders stärkereich und schmackhaft.

Erdäpfel zeichnen sich durch ihren Sortenreichtum aus. Allein in unseren Breiten werden ca. 400 verschiedene Sorten angebaut.

Die zahlreichen Erdäpfelsorten unterscheiden sich in:
Form: rund, oval, länglich
Farbe: unterschiedliche Farbe von Schale (weißlich, gelb, rot oder bläulich) und Fruchtfleisch (weiß, gelb, blau oder marmoriert)
Stärkeanteil: mehlig, vorwiegend festkochend, festkochend („speckig“)
Erntezeitpunkt: Früh-, Mittelfrüh- und Späterdäpfel

Früherdäpfel sind auch bekannt als „Heurige“ und haben im Vergleich zu späteren Sorten weniger Stärke, d.h., diese Sorten sind meist vorwiegend festkochend. Heurige werden von April bis ca. Mitte August geerntet. Aufgrund des Sortenreichtums – Früh- bis Späterdäpfel – sind Erdäpfel ganzjährig erhältlich.

Inhaltsstoffe

Mit einem Wasseranteil von ca. 75 Prozent und einem Fettgehalt von nur 0,1 Prozent ist der Erdapfel besonders kalorienarm. Dennoch sättigt die stärkereiche Knolle.

Inhaltsstoffe je 100 g verzehrbarer Anteil, roh

Energie (kcal) 68 Eisen (mg) 0,4
Fett (g) 0,1 Vitamin A (µg) 1
Protein (g) 2,0 Vitamin B1 (mg) 0,1
Kohlenhydrate (g) 14,8 Vitamin B2 (mg) 0,05
Ballaststoffe (g) 2,1 Niacin (mg) 1,2
Kalium (mg) 411 Vitamin B6 (mg) 0,3
Kalzium (mg) 6 Vitamin C (mg) 17
Magnesium (mg) 20 Vitamin E (mg) 0,5
0,4 Folsäure (µg) 22

Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/jaenner/kartoffel

Zubereitung

Karotten werden in der Küche sehr vielseitig eingesetzt: in Salaten, Aufstrichen, Suppen, diversen Gemüsegerichten oder als Gemüsebeilage zu Fleisch und Fisch. Beliebt ist die Karotte auch als Püree oder Saft, z.B. gemischt mit anderen Früchten wie Banane oder Orange. Karotten werden gerne roh z.B. als Snack oder im Salat gegessen. Besser verwertbar ist das enthaltene Beta-Carotin jedoch in gegarter, blanchierter oder gekochter Form. Auch bei geraspelten oder ausgepressten Karotten ist durch das „Zerreißen“ der Zellwände das Beta-Carotin gut verfügbar. Da Beta-Carotin fettlöslich ist, sollten Karotten, wenn möglich, in Kombination mit Fett bzw. Öl aufgenommen werden, z.B. mit Nüssen oder einigen Tropfen Öl wie Oliven- oder Rapsöl. Auch die krautigen Blätter der Karottenpflanze können gegessen werden, z.B. in Suppe oder Salat.

Karotten sollten vor der Verarbeitung bzw. dem Verzehr gewaschen und gebürstet werden. Die Schale sollte möglichst mitgegessen werden, da sich viele wertvolle Inhaltsstoffe direkt darunter befinden. Lediglich Spätkarotten sollten geschält werden. Karotten passen sehr gut zu Erbsen, Kürbis, diversen Kohlgewächsen wie Broccoli oder Kohlrabi und vielen anderen Gemüsesorten. Aufgrund ihres milden Geschmacks und der guten Bekömmlichkeit sind sie in der Babyernährung sehr beliebt.

Lagerung

kühl, dunkel, trocken, luftig
nicht unter null -> Stärke wird zu Zucker
zu warm -> Knolle treibt aus, grüne Flecken entstehen, dadurch steigt der Solaningehalt

Haltbarkeit:

maximal drei bis vier Wochen
Früherdäpfel: nur etwa eine Woche
Mittelfrühe Erdäpfel: können zwei bis vier Monate
Späte Sorten: können lange eingelagert werden